Die Kronberger Malerkolonie entstand im frühen 19.Jh, als Frankfurter Maler in den Taunus nach Kronberg zogen. Die Malerkolonie war nicht so berühmt wie z.B. Dachau oder Worpswerde, sie ist aber einer der ältesten. Ihr Ende kam, als die Frankfurter Banker Ende des 19. Jh den Taunus als Wohnort etdeckten. Das Museum ist vor einigen Jahren in die Villa Winter gezogen, neben den Bildern der Malerkolonie werden regelmässig moderne Künstler ausgestellt, z.Zt. Klaus Fussmann, geboren 1938. Ausserdem gibt es hier eine Kunstschule für Kinder.
Meine Herren, wenn der Krieg, der jetzt schon mehr als zehn Jahre lang wie ein Damoklesschwert über unseren Häuptern schwebt, wenn dieser Krieg zum Ausbruch kommt, so ist seine Dauer und sein Ende nicht abzusehen. Es sind die grössten Mächte Europas, welche, gerüstet wie nie zuvor, gegeneinander in den Kampf treten; keine derselben kann in einem oder zwei Feldzügen so vollständig niedergeworfen werden, dass sie sich für überwunden erklärte, dass sie auf auf harte Bedingungen hin Frieden schliesssen müsste, dass sie sich nicht wieder aufrichten sollte, wenn auch erst nach Jahresfrist, um den Kampf zu erneuern. Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreissigjähriger Krieg werden, und wehe dem, der Europa in Brand steckt, der zuerst die Lunte in das Pulverfass schleudert! Interessant ist, dass ausgerechnet der 90-jährige Militär von Moltke die zutreffendste Prognose über die Zukunft Europas abgegeben hat.
Erbaut 1987-1991 von Hans Hollein. Das Gebäude ist bestimmt durch das dreieckige Grundstück, es ähnelt einem Tortenstück. Der Architekt hat dieses Manko genutzt, um es Innen sehr schrill zu gestalten, trotzdem hat er praktische Ausstellungsflächen geschaffen. Bei vielen Ausstellungen stiehlt das Gebäude dem Künstler die Show. Noch mehr Fotos https://photos.app.goo.gl/dXY2h82tT83VJsP9A
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