Posts

Schloss und Park Herrnsheim Worms

Bild
 Kleine Anekdote: "Herr  Cornelius Heyl war ein reicher Lederhändler aus Worms.  Er hatte das bei Worms gelegene, altberühmte Gut Herrnsheim gekauft, das einst das Stammgut der historischen Familie Dalberg war, die als Erbkämmerer des Hochstifts Worms dem alten Reich mehrere Erzbischöfe und Kurfürsten geschenkt hatte. Bei jeder Krönung musste der Reichsherold rufen "Ist kein Dalberg da?" War einer da, so erhielt dieser den ersten Ritterschlag vom neuen römischen Kaiser... Herrnsheim wurde an den reichen Cornelius Heyl verkauft. Der lies sich vom Grossherzog  von Hessen baronisieren und gleichzeitig ein prächtiges Buch schreiben, in dem Schloss Herrnhausen und die Familie Dalberg verherrlicht wurden. Seitdem hielt sich Cornelius Heyl durch eine Art von Autosuggestion für einen Dalberg." Bernhard Von Bülow, Deutscher Reichskanzler 1900-1909, Denkwürdigkeiten Band 2, Seite 91. 

Geschichte&Geschichten: 6. Juni 1944: Beginn der alliierten Invasion in der Normandie

Bild
 Der Maschinengewehrschütze Heinrich Severloh tötete und verwundete eine grosse Zahl (1000-2000) von alliierten Soldaten, als diese versuchten, am "Omaha Beach" zu landen. Er sass in einem Schützenloch, ein schwach befestigter Ein-Mann-Bunker, bewaffnet mit einem MG 42 und 2 Karabinern. Er hielt seine Stellung vom frühen Morgen bis ca 15:00. Dann zog er sich zurück und wurde später von den US Truppen gefangen. Da er so viele von den "guten" Soldaten getötet hat, kann man seine Handlungen schwerlich gut heissen, militärisch muss man ihm aber schon Respekt zollen. Das MG 42 kann nur sehr kurz feuern (1500 Schuss/min) und muss dann abkühlen, ausserdem muss man den Lauf alle 8000 Schuss auswechseln, es gehört schon viel Kaltblütigkeit dazu, viele Stunden unter diesen Umständen zu kämpfen.  Nebenbei: Severloh erzählte natürlich nichts von seinen Taten während der Gefangenschaft, auch später schwieg er lange darüber. Er litt sein Leben lang unter Alpträumen. 

Bergstrasse: Frühsommer Blumen

Bild
 

Der Akaziengarten in Darmstadt

Bild
 Während der Welt-Wirtschaftskriese in den 1920er Jahren lies der ehemalige Grossherzog von Hessen den Akaziengarten alegen, als Arbeitsbeschaffungsmassnahme. Heute sind nicht mehr viele Akazien übrig, aber der Park ist immer noch sehr schön. Der Hessische Rechnungshof residiert hier.