Die Kronberger Malerkolonie entstand im frühen 19.Jh, als Frankfurter Maler in den Taunus nach Kronberg zogen. Die Malerkolonie war nicht so berühmt wie z.B. Dachau oder Worpswerde, sie ist aber einer der ältesten. Ihr Ende kam, als die Frankfurter Banker Ende des 19. Jh den Taunus als Wohnort etdeckten. Das Museum ist vor einigen Jahren in die Villa Winter gezogen, neben den Bildern der Malerkolonie werden regelmässig moderne Künstler ausgestellt, z.Zt. Klaus Fussmann, geboren 1938. Ausserdem gibt es hier eine Kunstschule für Kinder.
Meine Herren, wenn der Krieg, der jetzt schon mehr als zehn Jahre lang wie ein Damoklesschwert über unseren Häuptern schwebt, wenn dieser Krieg zum Ausbruch kommt, so ist seine Dauer und sein Ende nicht abzusehen. Es sind die grössten Mächte Europas, welche, gerüstet wie nie zuvor, gegeneinander in den Kampf treten; keine derselben kann in einem oder zwei Feldzügen so vollständig niedergeworfen werden, dass sie sich für überwunden erklärte, dass sie auf auf harte Bedingungen hin Frieden schliesssen müsste, dass sie sich nicht wieder aufrichten sollte, wenn auch erst nach Jahresfrist, um den Kampf zu erneuern. Meine Herren, es kann ein siebenjähriger, es kann ein dreissigjähriger Krieg werden, und wehe dem, der Europa in Brand steckt, der zuerst die Lunte in das Pulverfass schleudert! Interessant ist, dass ausgerechnet der 90-jährige Militär von Moltke die zutreffendste Prognose über die Zukunft Europas abgegeben hat.
Das Geburtshaus (1749) von Frankfurts grossem Sohn ("Mer licht hier so schlecht"), es wurde im 2.Weltkrieg zerstört und fast sofort wieder identisch aufgebaut, im Foto ganz rechts. Links 2 Neubauten, die Teil des geplanten Romanrtik Museums werden sollen. Da wird sich der alte Goethe aber freuen: von den Romantikern hielt er als Aufklärer nämlich gar nichts. Aber die neue Architektur gefällt mir gut.
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